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Susanne Günther: Mein Bergeinsatz im Sommer 2011

Susanne Günther: Mein Bergeinsatz im Sommer 2011

«Einen Sommer in den Bergen, auf einer Alm zu verbringen hatte ich schon lange im Kopf!»

Ein Bänkler als Bergler

Ein Bänkler als Bergler

„Warum opferst Du dafür 2 Wochen?!“ Das war die meistgestellte Frage, welche ich in den Tagen vor meinem Arbeitseinsatz für die Caritas Berghilfestiftung zu hören bekam. Ja, warum mache ich das überhaupt? Und weshalb volle 2 Wochen? Natürlich habe ich mir diese Fragen auch gestellt, lange bevor es losging. Halte ich das wirklich so lange durch, wenn die Arbeit hart ist? Verstehe ich mich mit den Hofbesitzern? Brauche ich nicht „normale“ Ferien, um mich zu entspannen?

„Es zählt nicht was man hat sondern WER man wird!“

„Es zählt nicht was man hat sondern WER man wird!“

Ich tauschte das Modische gegen das Praktische und Wetterfeste, die Pumps gegen die Wanderschuhe und Gummistiefel, die Ledertasche gegen den Rucksack und die Limousine gegen eine Zugfahrt aus. Mein einziger Begleiter war mein iphone, auf dem ich die neue Adresse, bei der ich die nächsten zwei Wochen verweilen sollte, gründlich auskundschaftete: Westschweiz, rauhes Klima, 1000m ü.M., Bauernfamilie in Notsituation, zweisprachig (französisch, deutsch), Milchwirtschaft, Kleintiere, Schlafen im Stroh, Märchenerzählerin, Schule auf dem Bauernhof, Fremdenzimmer, organisierte Kindergeburtstage... Ich war total gespannt!