«Caritas-Bergeinsatz Hopping»: Eine Velotour in den Schweizer Bergen mit dem sozialen Engagement

Interview mit der Freiwilligen Lou Curchod

Was ist «Caritas-Bergeinsatz Hopping»?
Mit «Caritas-Bergsteiger Hopping» rotiert man jede Woche von Hof zu Hof, die auf der Caritas-Bergeinsatz-Website registriert sind. So habe ich im Mai 2021 drei Wochen bei drei verschiedenen Familien verbracht.

Wie bist du auf diese Idee gekommen? Was sind deine Beweggründe?
Während diesem Monat hatte ich das Ziel, mit dem Fahrrad zu reisen und auf Bauernhöfen in der ganzen Schweiz zu arbeiten. Durch einen Freund entdeckte ich die Website von Caritas-Bergeinsatz, die es mir ermöglichte, diese beiden Aktivitäten perfekt zu kombinieren. Ich hatte nicht unbedingt geplant, drei verschiedene Betriebe hintereinander zu besuchen, aber die erste Erfahrung hat mir so gut gefallen, dass ich mich für zwei weitere Wochen angemeldet habe! Während des Wochenendes bin ich von einem Bergbauernhof zum anderen geradelt.

Welche Eindrücke, Highlights hast du erlebt?
Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf einer Reise in der Schweiz einen solchen Tapetenwechsel erleben würde! Das tägliche Leben der Familien, bei denen ich übernachtet habe, ist völlig anders als der Kontext, in dem ich aufgewachsen bin. Ausserdem habe ich neue Sprachen, Bräuche und Kulturen entdeckt. Vor meiner Abreise hätte ich mir nie vorstellen können, morgens um 6:30 Uhr zum Klang von Jodelgeräuschen mit der Arbeit zu beginnen, aber am Ende hat es mir wirklich Spass gemacht!

Wie geht man vor? Was muss man alles bei der Vorbereitung beachten?
Als ich mit dem Fahrrad losgefahren bin, hatte ich noch nicht einmal einen Einsatz geplant. Also braucht es nicht viel Vorbereitung. Ich denke, es ist wichtig, offen und flexibel zu sein. Die Familien, die mich aufgenommen haben, waren sehr freundlich und zuvorkommend, so dass alles reibungslos verlief: So haben sie mir Kleider geliehen, um mein Fahrrad-Outfit in ein Bäuerliches zu verwandeln!

Was haben dich die Freiwilligeneinsätze persönlich gebracht? Was hast du gelernt?
Ich habe alle drei Wochen Freiwilligenarbeit wirklich genossen. Ich habe viele verschiedene Aufgaben übernommen, die mir einen besseren Einblick in die Lebenswirklichkeit der Berglandwirte in der Schweiz gegeben haben. Da ich nicht viel über die Landwirtschaft wusste, habe ich es auch sehr genossen, dass ich viele Fragen stellen konnte und auch die Mahlzeiten mit meinen Gastgebern teilen konnte.

Ganz ehrlich, es hat mir so gut gefallen, dass ich mehr Einsätze leisten will und ich habe jetzt beschlossen, den Sommer in den Deutschschweizer Bergen zu verbringen!

 

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