Sponsorenlauf für den Bergeinsatz

Super Aktion von Philippe Maurer aus Bern. Der ambitionierte und topfite Bergathlet sammelt pro Höhenmeter Geld für den Caritas-Bergeinsatz. Er läuft dazu während dem ganzen Monat August auf so viele Berge wie möglich.

Momentan generiert er so durch alle Sponsoren 37 Rappen pro gelaufenen Höhenmeter. Werden Sei aktiv als Sponsor von Philippe und unterstützen Sie so den Bergeinsatz! Herzlichen Dank lieber Philippe!

 

Wir haben Philippe letzte Woche getroffen. Während eines Tages besuchte er eine Bergbauernfamilie im Hasliberg und lernte deren Alltag hautnah kennen. Er und seine Freundin Ylenia halfen beim Heuen tatkräftig mit.

Wie bist du auf die Idee gekommen, die Schweizer Berge zu erklimmen und Geld zu sammeln für Caritas-Bergeinsatz?

Ich bin begeisterter Bergsportler und bin sehr gerne in der Natur. Ich hatte die Möglichkeit, diesen Sommer vier Wochen Ferien zu nehmen, die ich gerne draussen verbringen wollte. Zudem wollte ich in dieser Zeit einen Mehrwert generieren, etwas Sinnvolles tun. Deshalb kam ich auf die Idee, Höhenmeter zu sammeln und auf diese Art Spenden zu generieren für die Bergbauern in der Schweiz. Ausserdem reizt mich die sportliche Herausforderung, die damit verbunden ist.

Wie ist es dir bis jetzt ergangen?

Ich bin nun schon sieben Tage mit meiner Freundin Ylenia unterwegs. Sie begleitet mich die ersten zwei Wochen. Wir sind unter anderem bereits auf das Brienzer Rothorn und das Parpaner Rothorn, sind durch Schnee und Eis gewandert, haben uns an der Sonne verbrannt und schon über 6'500  Höhenmeter gesammelt! Es war bis jetzt abwechslungsreich und auch anspruchsvoller als ich gedacht hätte. Vor allem der ganze administrative Aufwand und die Sponsoringsuche hatte ich zu Beginn völlig unterschätzt. Ich bin wahnsinnig froh, dass meine Freundin mir hierbei tatkräftig unter die Arme greift.

Gab es schon schwierige Momente? Oder besonders schöne Momente?

Ich trage auf meinem Rucksack stets einen Spendenaufruf für Caritas-Bergeinsatz mit. Dies hat dafür gesorgt, dass ich schon einige Male angesprochen wurde. Die meisten Gespräche sind positiv und die Leute sind interessiert. Allerdings habe ich auch schon eine negative Reaktion bekommen. Aber das gehört wohl dazu.

Was hast du die nächsten drei Wochen geplant?

Heute übernachten wir hier und steigen morgen wohl auf das Glogghüs (2534müM), der höchste Punkt in der Gegend. Ylenia wird mich die nächste Woche weiterhin begleiten. Danach bin ich alleine oder mit Freunden unterwegs. Ich möchte vor allem Höhentouren machen und über den einen oder anderen Gletscher laufen.

Wie hast du den Tag bei der Bauernfamilie erlebt?

Ich spreche auf Touren immer gerne mit Bergbauern und werde immer wieder überrascht, mit wie viel Freude und Herz sie ihre vielseitigen Tätigkeiten ausüben. Die herzliche und offene Art machten diesen Nachmittag trotz harter Arbeit zu meinem aktuellen Highlight. Wir fühlten uns sofort als Teil der Familie. Die Telefonnummern wurden am Ende ausgetauscht und wir werden uns sicherlich im Winter auf ein Fondue treffen.

Vielen Dank für das spannende Gespräch und starke Beine!

Weitere Infos über Philippe.

 

 

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Caritas-Bergeinsatz

 

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