Bern, Berner Oberland, Scharnachtal 3SOS

Spektakulärer 3-Stufenbetrieb im Kiental sucht Freiwillige für den Alpsommer

Dieser 3-Stufenbetrieb im Kiental im Berner Oberland wird vom jungen Bergbauernpaar (*1993, *2002) geführt, das den Hof zu Beginn dieses Jahres von den Eltern des Bauern übernommen hat. Mit viel Leidenschaft wollen die Beiden den Berglandwirtschafts- und Alpbetrieb weiterführen. Dabei unterstützt die Seniorgeneration (*1963, *1967) nach Möglichkeit auf Alp und im Tal.

Je nach Vegetationsstand werden die Tiere Ende Mai auf die „Vorsass“ auf 1'600 m ü. M. geführt. Die Sömmerung geht dann ab 20. Juni auf der auf 2'000 m ü. M. gelegenen Alp weiter. Hier wird bis 10. September gewirtschaftet.

Der Hauptbetriebszweige umfassen Milchwirtschaft, Mast und Aufzucht. Der traditionelle Bergbetrieb sömmert neben den eigenen auch fremde Tiere: Insgesamt verbringen rund 20 Milchkühe, 15 Mutterkühe, 25 Rinder, 17 Kälber, 3 Schweine und 60 Islandpferde den Sommer auf der Alp.

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Die Hauptarbeiten während dieser Zeit umfassen die Verarbeitung der Milch zu Berner Alpkäse AOP, Mutschli und Butter, Stallarbeiten, Weidepflege und Unkrautbekämpfung, Wegverbesserungen, Zäunen und die Heuet auf dem Berg (Wildheuen) und im Tal. Gerade die Heuet im steilen Gelände erfordert viel Handarbeit. Die Arbeitsspitzen im Sommer sind beträchtlich und die Arbeitstage entsprechend lang, zumal keine Zufahrt zum Alpbetrieb besteht.

Gleich zu Beginn der Alpzeit erwartet das Paar das erste Kind; die Bäuerin sollte sich entsprechend vor und nach der Geburt schonen. Die Seniorgeneration kämpft mit gesundheitlichen Einschränkungen. Entsprechend ist tatkräftige Unterstützung sehr willkommen!

Helferinnen und Helfer leben und arbeiten mit der Familie auf dem spektakulären Alpbetrieb und sind in einem einfachen Zimmer im Nebengebäude der Alphütte beherbergt. Es gibt hier oben weder Strom noch Mobilempfang! Freiwillige erreichen den Einsatzort auf dem letzten Teilstück per längerer oder kürzerer Wanderung, je nachdem, ob per Auto oder ÖV angereist wird. Freiwillige können leider nicht von der Bauernfamilie abgeholt werden! Interessierte Helferinnen und Helfer benötigen auf diesem Betrieb eine gute physische Kondition für die harte Arbeit im steilen Gelände. Sie müssen die Bereitschaft haben auch bei schlechtem Wetter draussen arbeiten zu wollen, unter Umständen auch bei Schnee. Vorkenntnisse sind auf diesem Betrieb von Vorteil! Freiwillige werden belohnt mit Gastfreundschaft und einem einmaligen Einblick in den Alltag eines Alpbetriebes!

Bergbauernfamilie auf der Alp

Die Familie freut sich auf Sie!

Was Sie über den Einsatz wissen müssen

Kanton

Bern

Lage des Betriebs

3 km vom Talbetrieb bis ins Dorf / 1'000 - 2'000 m ü. M.

Arbeiten für Freiwillige

Heuen, Stall- und Hofarbeiten, Weidenpflege/Roden, Zäunen

Sprachen

Deutsch, Schweizerdeutsch

Tiere

Hunde, Kälber, Kühe, Pferde, Rinder, Schafe, Schweine

Produktionsrichtung

Mast, Milchwirtschaft, Aufzucht, Alpkäse

Unterkunft und Verpflegung

Eigenes Zimmer im Haus (ohne Strom und kein Handy-Empfang), keinen Schlafsack mitbringen. Verpflegung zusammen mit der Familie.

Anreise und Treffpunkt

Die Zufahrt mit dem Auto bis zum Talbetrieb und zur Vorsass ist möglich, die Alp ist ab der Vorsass in 45 bis 60 Minuten zu Fuss erreichbar. Mit der Bahn bis Reichenbach, umsteigen in Bus Nr. 220 bis «Kiental, Abzw. Spiggengrund», von dort Wanderung von 3,5 Stunden bis zur Alp. Die Freiwilligen können nicht abgeholt werden, da keine Strasse auf die Alp führt. Die Organisation der An- und Rückreise liegt in der Verantwortung der Einsatzleistenden. Bitte die Familie rechtzeitig vor dem Einsatz kontaktieren, um den Anreisetag und die Ankunftszeit zu klären, damit Sie am vereinbarten Treffpunkt empfangen werden.

Besonderes zu Beachten

Alpkäse AoP, Mutschli, Butter und Ziger Kein Handyempfang auf der Alp!

Projektnummer

D17015